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Allgemeine
Informationen zur Multiplen Sklerose
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Überblick
Definition
Ursachen Symptome
Diagnose
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Der Verdacht einer
Multiplen Sklerose ergibt sich aus der Krankengeschichte und einer neurologischen
Untersuchung: Dabei werden Hirnnerven auf ihre Funktion geprüft,
Empfindungen, Reflexe und Muskelkraft getestet, usw. Mit Hilfe einer Skala
kann der Neurologe den Grad der Behinderung einschätzen. Es folgen
weitere Untersuchungen, um die Diagnose zu sichern. Eine davon ist die
Untersuchung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (sog. Liquor
bzw. "Hirnwasser"), die mit einer Hohlnadel im Spalt zwischen
den Lendenwirbelkörpern entnommen wird. Entzündliche Veränderungen
im zentralen Nervensystem lassen sich im Hirnwasser feststellen: Die gemessenen
Werte für bestimmte Abwehrzellen und Antikörper sind krankhaft
erhöht. Da dies auch für andere entzündliche Erkrankungen
des Nervensystems gilt (z.B. die Hirnhautentzündung, Meningitis),
werden zusätzlich noch andere Verfahren angewandt, um den Diagnoseverdacht
zu bestätigen. |
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Nervenimpulse, die als Reaktion auf einen bestimmten, vorgegebenen Seh- oder Hörreiz entstehen, lassen sich mit dem Elektro-Enzephalogramm (EEG) messen. Diese evozierten Potenziale geben Auskunft über die gestörte Leitfähigkeit in einem erkrankten Seh- oder Hörnerven. Liegt eine Multiple Sklerose vor, zeigen sich charakteristische Veränderungen. So ist die Reaktion auf z.B. Lichtblitze oder Klicklaute verzögert. Den höchsten Stellenwert für Krankheitsnachweis sowie -verlauf besitzt die Magnetresonanztomographie (MRT). Hier sind häufig schon frühzeitig die krankhaft veränderten Entzündungsherde erkennbar, die für Multiple Sklerose charakteristisch sind, ohne dass bereits Symptome auftreten. Im Vergleich zur MRT-Untersuchung ist die Computertomographie (CT) wesentlich weniger aussagekräftig. |
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Quelle:
onmedia.de
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